Bei wöchentlichen Durchforsten von Satire @ Spiegel Online, bin ich auf ein kleines Gedicht über die Stadt Gießen gestoßen. Da ich ja immerhin 2 Jahre in Gießen gewohnt habe, möchte ich es euch nicht vorenthalten. Ist es sicherlich nicht ganz Ernst zu nehmen, steckt aber dennoch auch ein Funken Wahrheit darin. Es steht natürlich jedem frei, der Gießen kennt, sich seine Meinung dazu zu bilden:
Die Häuserzeilen prangen bunt
wie Prismen in der Sonne
und spinnen reine Schönheit rund
um Menschen voller Wonne.
Gebildet, ohne Hochmut stolz
und nur von besten Sitten
die Herren und mit reichlich Holz
die Damen vor der Hütten.
Das Leben süß wie dies Poem,
da Milch und Honig fließen.
Als Gegenstück zu alledem
und ekelhaft gilt Gießen.
Ein Bauer kaufte sich ein Pferd. Nach einem Monat wurde das Pferd krank.
Der Bauer holte einen Tierarzt. Dieser untersuchte das Tier und meinte: “Das Pferd hat sich mit einem gefährlichen Virus infiziert. Hier die Medizin, die Sie ihm 3 Tage lang verabreichen sollen. Danach komme ich und untersuche es noch mal. Wenn das Pferd immer noch krank ist, müssen wir das Tier einschläfern.”
Dieses Gespräch hat eine Sau mitgehört, die im gleichen Stall wohnte.
Nach dem ersten Tag war das Pferd immer noch krank. Die Sau kam zu ihm und meinte: “Mein Freund, bemühe Dich, steh auf!”…
Am zweiten Tag das Gleiche - die Sau hat versucht, das kranke Pferd zu überzeugen: “Komm, steh auf, sonst musst du sterben!”.
Am dritten Tag wurde die Medizin erneut verabreicht, jedoch wieder erfolglos. Der Tierarzt meinte dann: “Wir haben keine Wahl, das Pferd muss eingeschläfert werden, sonst infizieren sich noch andere Tiere”…
Die Sau hat alles gehört, rannte zum Pferd und schrie: “Komm doch, steh auf, der Tierarzt ist da, jetzt oder nie!!!”. Plötzlich stand das Pferd auf und lief aus dem Stall.
Der Bauer war außer sich vor Freude: “Was für ein Wunder! Das müssen wir feiern! Lass uns die Sau schlachten und heute ein Grillfest veranstalten!”
Die Moral: Misch dich nie in Sachen ein, die dich nichts angehen!